Anhaltende Negativserie

Nach der Rückrundenmeisterschaft der vergangen Saison und dem damit verbundenen Klassenerhalt, sahen manche „Experten“ den TTC Rottweil als potenziellen Titelkandidaten in der Herren – Landesklasse. Mittlerweile haben die Rottweiler das nachhaltig revidiert.

Der Rundenstart verlief dabei zunächst vielversprechend: Die ersten vier Spiele wurden allesamt gewonnen. Mitte Oktober wurde zwar gegen ersatzgeschwächte Gomaringer beim Unentschieden der erste Punkt abgegeben, aber der folgende Arbeitssieg gegen Rottenburg II bescherte den Rottweilern ein zwischenzeitliches Punktekonto von 11:1. Auf dem Papier sah dies gut aus, doch seit dem Unentschieden gegen Gomaringen befand sich das Lehmann-Sextett bereits in einer Formkrise.

Der erste richtige Tiefschlag war am 18.11. die Auswärtsniederlage gegen den starken Aufsteiger Derendingen. Ungewohnte Spielbedingungen und -Zeiten konnten die hohe 4:9-Niederlage nicht ansatzweise rechtfertigen. Vielmehr musste man einen spielerisch schwachen Auftritt einräumen. Leider kam es in der Folgewoche noch härter: Mit dem Absteiger TTC Reutlingen war der haushohe Titelfavorit zu Gast in Rottweil. Die Hausherren gingen mit 2:9 unter und gewannen zum zweiten Mal in Folge kein Doppel.

Zum letzten Rückrundenspiel ging es nun nach Ergenzingen. Deren zweite Mannschaft war bereits aus der Vergangenheit als starker Gegner bekannt. Von Beginn an machten die Rottweiler dort weiter, wo sie zuletzt aufgehört hatten: Die ersten beiden Doppel gingen verloren und Rieger/Lehmann lagen schnell mit 0:2-Sätzen hinten. Immerhin bewiesen sie nun Kampfgeist und drehten diese Partie noch und auch Gerd Müller gewann sein erstes Einzel.

Dennoch gerieten die Gäste mit 2:5 in Rückstand, da ansonsten keine Partie im vorderen und mittleren Paarkreuz gewonnen werden konnte. Das hintere Paarkreuz verringerte die Differenz nicht, da nur Julius Schwicker siegte. Als im vorderen Paarkreuz ebenfalls nur Stefan Reichelt erfolgreich war, wurde die Lage ernst: Mit 4:7 lagen die Rottweiler zurück. Ein letztes Aufbäumen gegen zugegeben starke Ergenzinger erfolgte nicht mehr: Mit zwei 3:0-Erfolgen tüteten die Hausherren ihren Sieg ein.

Bis zum Rückrundenstart Ende Januar wartet viel Arbeit auf das Team um Kapitän Lehmann, die sicher auch im ein oder anderen Doppel-Training gipfelt.

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