Damen verspielen Remis – Jugend II weiterhin unbesiegt

Verbandsliga Damen

TTC Rottweil versus TSV Betzingen   6:8

Nach zwei Auswärtserfolgen empfingen die Damen des TTC Rottweil zu ihrem ersten Heimspiel das spielstarke Quartett des TSV Betzingen. Gegen den ehemaligen Bundesligisten, der letzte Saison immerhin noch eine Liga höher spielte, deutete sich gleich in den Eingangsdoppeln an, dass eine ausgeglichen umkämpfte und nervenaufreibende Partie drohen sollte.

Top-Doppel in der Verbandsliga: Denise Döttling und Anna Sikeler

Während die Paarung Döttling/Sikeler einen 1:2-Satzrückstand gegen das gegnerische Spitzendoppel noch verdientermaßen drehen konnte, verspielten Selin Wehrmann und Elena Zepf einen ebensolchen Vorsprung. Trotz insgesamt starker Leistung gelang es – insbesondere in den letzten beiden Sätzen – nicht, die Platzierungsfehler im Rückschlag zu minimieren, sodass schlussendlich die fehlende Sicherheit das Spiel noch kippen ließ. Im ersten Einzel des Abends ließ Denise Döttling der Betzinger Nachwuchshoffnung Leah Sulz nach anfänglichen Schwierigkeiten nicht mehr den Hauch einer Chance und gewann die letzten beiden Sätze jeweils zu drei. Anna Sikeler musste sich zeitgleich jedoch der routinierten Spielübersicht Ingrid Reiners hauchdünn geschlagen geben, ließ dabei auch jedoch etliche Großchancen ungenutzt. Wehrmann und Zepf steckten die vergebenen Chancen ihres Doppels anscheinend noch in den Köpfen, sodass sich beide nicht zu ihrem Spiel findend jeweils deutlich beugen mussten.

Während Sikeler mit harten Vorhandschüssen die Partie gegen Sulz klar bestimmte, bewies ihre Doppelpartnerin Döttling im Duell der Spitzenspielerinnen, welche Nervenstärke sie zusätzlich zu ihrer spielerischen Extraklasse bereits erlangte. Die 18-Jährige hielt den Attacken ihrer erfahrenen  Kontrahentin gekonnt stand und bestach dabei mit Mut und Übersicht. Sehenswerte Ballwechsel mit unzähligen Vorhandtopspins und Rückhandkontern sowie druckvoll platzierten Blocks säumten die vermutlich hochklassigste Partie jenes Abends in der Rottweiler Doppelsporthalle.

Beim Spielstand von 4:4 kam es dann zum Schlüsselspiel des Abends, wo sich die angeschlagene, doch wacker kämpfende Mannschaftsführerin Wehrmann der variablen (re-)agierenden Kim Schaal trotz einer 2:1-Führung noch geschlagen geben musste. Döttling und Sikeler steuerten dann zwar jeweils noch einen verdienten Erfolg gegen die gegnerische Nummer drei bzw. vier bei, doch die knappe 1:3-Niederlage einer sich am Ende formidabel verkaufenden Elena Zepf besiegelten eine bittere 6:8-Pleite.

 

Bezirksliga U18 Jungen II

TTC Rottweil versus TSV Hochmössingen   6:4

TTC Rottweil versus TTC Aichhalden   8:2

Mit zwei weiteren Siegen am vergangenen Wochenende konnte sich die Landesklasse-Reserve des TTC Rottweil gemeinsam mit dem SV Marschalkenzimmern an die Tabellenspitze der Bezirksliga der Jungen U18 setzen. In der ersten Begegnung ging es gegen die unangenehm zu bespielenden Hochmössinger, die mit Rocco Krespach über eine starke Nummer 1 verfügen. In den beiden Doppeln überrumpelten sowohl Dula/Welge als auch Geiger/Staudinger ihre Gegner, sodass diese nicht einmal an einen Satzgewinn zu glauben vermochten.

Auf die Angabe fokussiert: Daniel Welge

In den folgenden Einzeln rehabilitierten sich die Oberndorfer allerdings mit zwei Siegen Krespachs recht schnell, wobei Welge und Dula hauptsächlich Schwierigkeiten hatten, sich auf dessen variantenreiche Aufschläge einzustellen. Lukas Geiger und Severin Staudinger gewannen im hinteren Paarkreuz drei von vier Partien. Besonders bemerkenswert: Der glatte Erfolg Geigers gegen den vorhandstarken Moritz Haaga, der vorab Staudinger noch knapp in Schach halten konnte. Während der mit seiner Nervosität hadernde Dula gegen Paskal Wannöffel eine 9:3-Führung im Entscheidungssatz noch verspielte, zeigte sich Welge wiederum nervenstark und gewann nach der Abwehr zweier Matchbälle noch die Partie gegen selbigen.

Bei der anschließenden Pflichtaufgabe gegen Aichhalden bereitete lediglich der gegnerische Spitzenspieler Felix Maier erhebliche Probleme, sodass sowohl Staudinger und Welge – wenn auch beide hauchdünn – unterlagen. Leonard Dula zeigte sich in dieser Partie der Wiedergutmachung bemüht und rang, sein ganzes Potential ausspielend, eben jenen Maier schlussendlich verdient nieder. Alle weiteren Partien gingen, einschließlich des Doppels von Welge und Dula, allesamt an die Rottweiler.

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