Die Jüngsten dominieren die Liga

Landesklasse Damen 

TTC Rottweil versus TuS Metzingen   8:2

TSV Sondelfingen versus TTC Rottweil   3:8

 

An den letzten beiden Vorrundenspieltagen standen für die jungen Damen des TTC Rottweil die vielleicht schon vorentscheidenden Partien um den Landesliga-Aufstieg auf dem Programm – gleichzeitig jedoch auch die schwierigsten. Zunächst ging es in den heimischen Gefilden gegen die erfahrenen Gäste der TuS Metzingen, diese allerdings ohne ihre Spitzenspielerin antraten, die zeitgleich in der Landesliga der Herren zu Tische treten musste. Das erleichterte natürlich die Aufgabe erheblich, sodass trotz zweier unnötiger und der fehlenden Erfahrung sowie der Nervosität geschuldeten Niederlagen ein souveräner 8:2-Erfolg zu Buche stand.

 

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Rückhand ist Trumpf: Elena Zepf

 

Etwas anders stellte sich die Situation einige Tage später im Reutlinger Stadtteil Sondelfingen dar – die Gastgeberinnen sollten sich als Tabellendritter nicht nur von der Papierform her betrachtend als echter Prüfstein erweisen, besteht ihr Team doch aus höherklassig erfahrenen sowie äusserst motivierten Spielerinnen. So darf es durchaus etwas überraschend betrachtet werden, dass beide Doppel deutlich mit je 3:0 an die jungen Rottweilerinnen fielen. Im Folgenden zeigte sich allerdings von Beginn an, dass die spielstarken Sondelfingerinnen nicht gewillt waren, ihren jungen Kontrahentinnen in den Einzeln ebenfalls so leicht das Feld zu überlassen.

 

So kam es auch, dass die an jenem Tage gesundheutlich deutlich angeschlagene Mannschaftsführerin Selin Wehrmann als auch ihre Doppelpartnerin Elena Zepf in ihren Partien, wenn auch nur hauchdünn, das Nachsehen hatten. Auch die nächsten drei Einzelpartien blieben anfangs hart umkämpft und spannend – das Spiel schien plötzlich auf der Kippe. Doch die ebenfalls immer wieder verletzungsgeplagte Spitzenspielerin Denise Döttling ließ glücklicherweise den Knoten nach eines 1:8-Rückstandes im ersten Satz gerade noch rechtzeitig platzen und drehte nicht nur eben jenen, sondern dominierte fortan alle ihre Gegnerinnen nach Belieben. Plötzlich fanden beinahe gleichzeitig alle Rottweilerinnen zu ihrem druckvollen Spiel, drehten immer mehr selbst agierend auf und ließen den beeindruckten Gastgeberinnen nicht mehr den Hauch einer Chance. Auch die vierte im Bunde, Anna Sikeler, fand wie zumeist immer erst recht spät zu ihrem Spiel, war allerdings in der entscheidenden Phase wieder hellwach und machte mit sehenswerten Schüssen und platzierten Konterbällen ihren Fünfsatzsieg sowie den doch noch deutlichen Auswärtserfolg und die damit errungene Herbstmeisterschaft für ihr Team perfekt.

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