Jungen III hauchdünn Meister

Bezirksklasse Jungen U18  

In einem an Spannung nicht zu überbietenden Saisonfinale gelang es der dritten Jugendmannschaft des TTC Rottweil sich doch noch den bereits verloren geglaubten Titel in der Bezirksklasse der Jungen U18 zu sichern und den am Ende punktgleichen TSV Nusplingen II allein aufgrund des minimal besseren Spielverhältnisses hinter sich zu lassen.

Ohne die fehlenden Stammspieler Carlos Hoffmann, Cesare Schiattarella und Linus Bauer geriet für den Tabellenführer aus Rottweil bereits die erste Partie des Tages gegen den gastgebenden Verfolger des TSV Nusplingen zum Reinfall. Leon Kohr, Spitzenspieler der Dritten, und seine ersatzspielenden U13-Kollegen Leart Mulaki und Severin Staudinger fanden nie wirklich zu ihrem Rhythmus, was allerdings nicht nur an einem motivierten und spielstarken Gegner lag – Konzentrationsschwächen, Müdigkeit und Nervosität machten es ihren Kontrahenten auch nicht allzu schwer.

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Die Hälfte der Meistermannschaft: Cesare Schiattarella, Carlos Hoffmann und Leart Mulaki (von links)

Eine verdiente 3:7-Niederlage stand dementsprechend zu Buche. Somit galt es im abschließenden Duell gegen den Tabellenvierten des SV Bergfelden, die Partie unbedingt siegreich zu gestalten, wollte man die Meisterschaft und die Rückkehr in die höchste Jugendspielklasse des Bezirkes nicht auf den letzten Metern noch verspielen. Doch auch in dieser Partie sollte  zunächst nichts zusammenlaufen – ganz im Gegenteil, man lag auch hier postwendend mit 0:3 zurück. Als im Spitzeneinzel dann auch noch der an diesem Tage fahrig agierende Kohr mit 1:2 hinten lag, schienen die Würfel endgültig gefallen. Mit dem Rücken zur Wand stehend, spielte der junge Rottweiler plötzlich gänzlich befreit und mutig offensiv. Er drehte die Partie tatsächlich noch zu seinen Gunsten und gab damit auch seinen jungen Mitspielern die Initialzündung zur Aufholjagd. Im Folgenden zeigten Mulaki und Staudinger deutlich couragiertere Leistungen, sodass all drei TTC´ler mit jedem Ballwechsel sicherer und spielstärker wurden und gar 5 der restlichen 6 Partien gewinnen konnten. Mit diesem grandiosen Schlussspurt ergatterten sie  nicht nur den erdenklichen knappen und immens wichtigen 6:4-Erfolg, sondern auch hauchdünn noch die Meisterschaft.

 

 

 

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