Gerd Müller und Stefan Reichelt gewinnen Werner-Teufel-Gedächtnisturnier

Am vergangenen Septemberwochenende galt es eine ideale mit etlichen Trainingseinheiten gespickte Vorbereitung auf die anstehende Saison noch mit den Doppelturnieren in Aldingen und Aistaig zu veredeln.

   Am Samstag, bei der leider wohl letzten Ausgabe des Werner-Teufel-Gedächtnisturnieres des TV Aldingen, konnten der Rottweiler Spitzenspieler Gerd Müller an der Seite seines neuen Lieblingsdoppelpartners  Stefan Reichelt erneut ihrer Favoritenrolle gerecht werden und sicherten sich mit diesem Titel bereits ihren dritten gemeinsamen Turniererfolg in den letzten 6 Monaten. Beide Spieler boten über den Tag hinweg eine zumeist  solide Leistung, diese folglich in der Endabrechnung nicht nur einen Beleg für die individuelle Spielstärke der beiden darstellen, sondern auch zu einem verdienten Turniererfolg führen sollte. Die zweite, aus Sven Baumgärtner und Markus Woehrstein bestehende Paarung des TTC Rottweil gelang es doch meist starker Auftritte nicht einen der ganz vorderen Plätze für sich zu verbuchen. Doch insbesondere in der Paarung gegen den späteren Silbermedaillengewinner des Gastgebers aus Aldingen gelang es beiden Spielern ihr maximales Potential abzurufen. Der sich an diesem Tage nur in einer Partie knapp geschlagen geben müssende Woehrstein dominierte hierbei nicht nur die beiden gegnerischen Spitzenspieler Frick und Maltsev, sondern konnte aufgrund seines kongenial spielenden Partners Baumgärtner auch das gemeinsame Doppel relativ souverän für sich entscheiden.

   Am darauffolgenden Sonntag starteten bei der 43. Auflage des traditionsreichen Rudolf-Mey-Gedächtnisturnieres in Aistaig insgesamt auch acht Rottweiler, womit der TTC ebenfalls zur diesjährigen Rekordbeteiligung von über 100 Teilnehmern nicht unerheblich beitrug. Bei der Klasse der Jugendlichen konnten sich die beiden Rottweiler Youngster Linus Bauer und Nils Speckhardt – auch aufgrund eines kleineren Teilnehmerfeldes – relativ locker den Titel sichern. Die beiden weiblichen Nachwuchshoffnungen Denise Döttling und Selin Wehrmann schieden trotz einer durchaus starken Vorstellung ein wenig unglücklich im Viertelfinale der Herren D gegen den späteren Vize-Champion im Entscheidungsdoppel nach einigen vergebenen Matchbällen aus, nachdem sie jedoch sowohl die Gruppenphase als auch das Achtelfinale noch mit Bravour meistern konnten. Die aus zeitlichen wie logistischen Gründen extra in Herren B gemeldeten Holger Friede und Markus Woehrstein schienen hier zunächst auch der ihnen zugeschriebenen Favoritenrolle gerecht werden zu können. So zogen beide nach unzähligen Gruppen- und K.O.-Spielen noch äußerst dominierend in´s Finale ein, jedoch sollte sich spätestens hier der bereits zwölf Stunden andauernde und kraftraubende Turniertag körperlich wie auch mental bemerkbar machen. Nachdem der an diesem Tage in keinem Einzel zu bezwingende Woehrstein auch sein finales Einzel gegen den heimischen Spitzenspieler des TTSB Aistaig, Steffen Hauser, noch souverän erringen konnte, musste sein zwar noch jugendlich aussehender, doch realiter etwas älterer und an diesem Tage ebenfalls körperlich angeschlagener Partner, Holger Friede, seinem Gegner Müller äußerst knapp zum Siege gratulieren. Und so kam es wie es kommen musste. Die beiden Hausherren und amtierenden Titelverteidiger Hauser/Müller schienen im Gegensatz zu den Reichsstädtern vor dem Entscheidungsdoppel nun noch einmal all ihre Kräfte mobilisieren und bündeln zu können, sodass es die Rottweiler nicht mehr schafften, trotz mehrmaliger Satzführungen den Sieg und somit auch den Titel zu erringen. Bei den Herren A zeigten mit Stefan Reichelt und Sven Baumgärtner zwei weitere Rottweiler in einem breit und relativ hochklassig besetzten Teilnehmerfeld eine über weite Strecken durchaus starke Vorstellung, wobei die spielerischen Highlights ganz klar in den beiden deutlichen Einzelsiegen von Reichelt gegen Sulgens Spitzenspieler Anton Scherer und von Baumgärtner gegen Mössingens Routinier Horst Amann  zu finden seien. An dieser Stelle sei auch noch einmal ausdrücklich die gelungene Durchführung von Seiten des Aistaiger Gastgebers erwähnt, wobei im nächsten Jahr durchaus noch der ein oder andere Reichsstädter mehr eingeladen sein möge, eines wirklich schönen Zweiermannschaftsturnieres beizuwohnen und sich somit den nötigen Feinschliff für die jeweilige Runde holen zu können.

Saisonvorschau des TTC Rottweil 2015/2016

Nach der Saison ist vor der Saison. In einigen Wochen startet bereits wieder die neue Spielrunde, in welche die Reichsstädter mit nun – sage und schreibe – insgesamt 13 Mannschaften und folglich auch dem größten Aufgebot des ganzen Bezirkes starten werden. Zumindest die Anzahl der Mannschaften lässt durchaus den einen oder anderen an die guten, alten und noch erfolgreicheren Zeiten des Vereines schwelgend erinnern, als man über Jahre hinweg das Flaggschiff des Bezirkes Oberer Neckar repräsentierte. Aber auch die Gegenwart kann sich durchaus sehen lassen. Im Jugendbereich ist man mittlerweile nicht nur qualitativ absolut breit besetzt, sondern auch bzgl. des Entwicklungspotentiales und Leistungsniveaus auf einem sehr guten Wege und beispielsweise mit der ersten Jungen- wie auch ersten Mädchenmannschaft überbezirklich vertreten.

Bei den Herren I wird es nach der etwas langweiligen und unterfordernden letzten Meistersaison in einer durchweg ausgeglichenen Bezirksliga – mal abgesehen von Landesligaabsteiger und Titelanwärter TuS Metzingen – jedoch schon von Anfang an (nur) um den Klassenverbleib gehen, sodass es gegen jeden Gegner – spannender Weise – immer auch direkt um die (Klassenerhalts-) Wurst gehen möge!!! Mitreißend umkämpfte Ballwechsel sind garantiert. Die Aufstellung lautet: Müller, Gerd; Haag, Dominik; Lehnert, Herwig; Reichelt, Stefan; Lehmann, Timo (Mannschaftsführer);  Woehrstein, Markus sowie Schwicker, Julius.

Die Herren II sind nach dem aufgrund etlicher Personalprobleme relativ unnötig verschuldeten Bezirksklasse-Abstieg durchaus wieder als eine wahre Spitzenmannschaft zu erachten – zumindest was die Papierform angehen möge. Unter der Prämisse, dass es auch endlich mal wieder gelänge über die Mehrzahl der Rundenspiele in annähernd kompletter Aufstellung antreten zu können, sollte allerdings auch realiter gegen jeden Gegner auch ein Sieg im Rahmen des Möglichen sein. Der TV Aldingen, der als letztjähriger Tabellendritter am finalen Spieltag nur hauchdünn den Aufstieg zur Bezirksklasse verpasste, dürfte voraussichtlich wieder zu den absoluten Topfavoriten – bezüglich des Ganges nach oben – zählen. Ansonsten sollte sich – vielleicht ein wenig abgesehen von den vermeintlich etwas schwächeren, nachrückenden, dennoch gewiss nicht zu unterschätzenden Aufsteigern des SV Liptingen II und des TTV Hardt – ein durchweg ausgeglichenes Feld auffächern, in welchem beinahe Jeder gegen Jeden die Chance des Sieges zu haben scheine. Doch aufgrund dessen, dass auch bei einigen anderen Teams der Liga nicht immer die vermeintlich besten sechs Spieler zur Verfügung stehen dürften, scheint es wohl gewiss eine äußerst spannende und interessante Runde zu werden. Die Aufstellung des TTC Rottweil lautet: 1.) Woehrstein, Markus; 2.) Spener, Sascha; 3.) Angster, Michael; 4.) Schumpp, Philipp; 5.) Stecher, Melanie; 6.) Friede, Holger (Mannschaftsführer); 7.) Zeiselmeier, Norbert; 8.) Traub, Sergej; 9.) Wehrmann, Andreas.

Die dritte Herrenmannschaft sollte – trotz starker Konkurrenz zweier bärenstarker Mitabsteiger aus Endingen und Schömberg – zumindest doch ein kleines Wörtchen um den direkten Wiederaufstieg in die Kreisklasse A mitreden dürfen, natürlich vorausgesetzt, dass die beiden Titelanwärter die Sache das ein oder andere Male auf die leichte und fahrlässige Schulter nähmen und man selbst nicht allzu oft- den oberen Mannschaften Ersatz stellend – limitiert sein sollte. Neben den bewährten Kräften wie Manuel Schubnell, Alex Bach, Dieter Schwarz und Stefan Link wird bei den Herren III selbstverständlich auch der ewige Mannschaftsführer Frieder Reichelt wie immer mit an Bord sein. Ebenfalls zur Seite stehen ihm neben den Teilzeitkräften Dimitri Zak und Philipp Baur, auch Jusup Tevs sowie sein Sohn und gleichzeitiger Doppelpartner Andreas Reichelt.

Ähnlich sieht es bei den neugegründeten Herren IV aus, die in der zweituntersten Spielklasse ebenfalls versuchen werden so oft wie es nur gehen möge in Bestbesetzung und folglich auch vorne mitspielen zu können. Das Ziel unter Mannschaftsführer Bernhard Malzer solle primär erst einmal sein, die vier aufgestellten Jugendersatzspieler und -spielerinnen aus der Jugend-Bezirksliga bzw. der Mädchen-Verbandsklasse so oft wie möglich einzusetzen um diese somit immer mehr an den Erwachsenen-Bereich heranzuführen und gleichzeitig mit deren Hilfe auch eine gute Platzierung erreichen zu können.

Bei den Herren V spielen solche Überlegungen allerdings keine große Rolle. In der Kreisklasse D dürften die Mannen um Mannschaftsführer und TTC-Kassier Christian Horneff so wie die letzte Jahre auch völlig unbeschwert irgendwo im Mittelfeld landen.

Nach dem souveränen Aufstieg im letzten Jahr, geht es für unsere Mädchen nun in der Verbandsklasse primär darum, sich in der höchsten deutschen Mädchen-Spielklasse erst  einmal zurecht zu finden und folglich auch den Klassenerhalt so früh wie möglich fixieren zu können. Allerdings bedarf es allein für dieses Ziel – aufgrund von gleich vier direkten Abstiegsplätzen – schon die absolute Bestleistung aller Rottweilerinnen, um in so vielen Spielen wie möglich auch die nötigen Punkte gegen den Abstieg sammeln zu können.

Bei den der ersten JungenMannschaft wird es in der württembergischen Bezirksliga U18 ebenfalls und ausschließlich nur um den Klassenverbleib gehen (können). Gemeinsam mit den einzig weiteren Bezirksvertretern der SG Deißlingen wird es für die Rottweiler gegen teils bärenstarke Konkurrenz aus dem Ballungsraum Reutlingen/Tübingen ein ziemlich schwieriges – wenn nicht gar unmögliches Unterfangen, am Ende der Runde unter die ersten sechs Mannschaften kommen zu können.  Dennoch sollte man in Bestbesetzung antretend, durchaus in der Lage sein, gegen einige Gegner absolut mithalten und im Idealfall auch das ein oder andere Pünktchen ergattern zu können. Die Zweite U18 sollte nach dem Aufstieg wiederum wenig Probleme haben, sich in der höchsten Jugendspielklasse des Bezirkes zu halten. Bei der Dritten sowie der ersten Schülermannschaft (Bezirksklasse) und auch bei der zweiten Mädchengarde (Bezirksklasse) möge jeweils ein guter, vorderer Mittelfeldplatz durchaus wieder im Rahmen des Möglichen liegen. Alle eingesetzten Spieler zeigten in den letzten Wochen und Monaten summa summarum eine konstante Leistungssteigerung, was auch als zusätzliche Motivation für ein weiterhin eifriges Training diene sollte. Es ist zwar noch ein weiter Weg, doch mit weiterhin genügend Trainingseifer & dazu der nötigen Fokussierung an der Platte lässt sich eventuell ja auch schon in der nächsten Spielrunde wieder die nächste ein oder andere Überraschung realisieren?!!

In der höchsten „Rentner-Spielklasse“ des Bezirkes darf sich die Erste Mannschaft nicht nur über eine deutlich Verjüngungskur, sondern auch über eine (hoffentlich) sportlich immense Verstärkung erfreuen. Mit Jungspund Timo Lehmann betritt ein neues Kücken die Bezirksklasse Ü40, mit dem die Reichsstädter aller Voraussicht nach zusammen mit den Titelverteidigern aus Schwenningen wieder einmal um den Platz an der Sonne beziehungsweise das Ticket zu den Württembergischen Senioren-Meisterschaften wetteifern werden. Durch diesen altersbedingten Zuwachs in der Ersten profitiert allerdings auch die Zweite Garde – zumindest von der Papierform. Hierbei sollte aber mit der nötigen Portion Ernsthaftigkeit dieses Jahr endlich einmal auch realiter ein Platz im vorderen Drittel der Liga zu realisieren sein. Doch unter dem strengen Regiment des ewigen Mannschaftsführers Frieder Reichelt sollte wohl schon ausreichend Disziplin bzw. Zucht und Ordnung vorhanden sein. 😉

Denise Döttling hervorragende Sechste bei den Baden-Württembergischen-Meisterschaften!!!

Am vergangenen Samstag fand im südbadischen Offenburg das baden-württembergische Jahrgangs-Ranglistenturnier der Jugend U13 und U14 statt. Exakt zwei Wochen nach dem ebenfalls schon erfolgreichen Auftritt von Gerd Müller und Stefan Reichelt beim traditionellen Ortenauer Jubiläums-Turnier des TTC Friesenheim konnte die junge Rottweiler Nachwuchshoffnung, Denise Döttling, hierbei einen im Endeffekt mehr als beachtlichen 6. Platz verbuchen.

   In einem hochklassigen Teilnehmerfeld gelang es ihr einige, vermeintlich favorisierte Gegnerinnen zu besiegen und/oder in der Endabrechnung auch hinter sich lassen zu können. Gegen die spätere BaWü-Meisterin Nadjana Schneider vom TTV Grün-Weiß Ettlingen gelang es ihr sogar als einzige Spielerin an diesem Tage, die souveräne Turniersiegerin zumindest an den Rande einer Niederlage zu bringen. Mit diesem Ergebnis besteht für die junge Reichsstädterin desweiteren auch noch die realistische Chance, als erste Nachrückerin zum Baden-Württembergischen TOP-16-Ranglistenturnier, am 11. und 12. Juli in Merklingen eingeladen zu werden. Herzlichen Glückwunsch zu diesem wirklich tollen Erfolg.

Deisslinger Gavranovic „nur noch“ starker Zehnter bei Top48-Turnier in Rottweil

Am vergangenen Sonntag fand in der Doppelsporthalle zu Rottweil das hochklassige Ranglistenturnier der 48 besten Tischtennisspieler und -spielerinnen des Württembergischen Verbandes statt. Spannende und mitreisende Ballwechsel waren garantiert. Und die zehnstündige Veranstaltung hielt, was sie versprach: Spitzenballwechsel vom Anfang bis zum Ende. Den souveränen Tagessieg holten sich allerdings mit Ronja Mödinger vom DJK Sportbund Stuttgart im Damenwettbewerb und Dauud Cheaib vom Regionalligisten VfR Birkmannsweiler, bei den Herren, jeweils auch die topgesetzten Favoriten, welche beide an diesem Tage ungeschlagen blieben.
    Auch die Lokalmatadore konnten sich durchaus in Szene setzen. Hierbei verblüffte vor allem der Deisslinger Robert Gavranovic, der mit einer überragenden Darbietung seines Könnens, trotz einer nachträglichen Ergebniskorrektur verdientermaßen auf einem glänzenden zehnten Platz landete. Auch Max Reger konnte mit einem ebenfalls ordentlichen 13. Gesamtrang beinahe nahtlos an die Vorstellung seines Mannschaftskollegen anschließen. Die Beiden Rottweiler Bezirksligaspieler Gerd Müller und Stefan Reichelt mussten sich allerdings nach einer jeweils eher durchwachsenen Leistung mit den Plätzen 25 bzw. 41 zufrieden geben. Vor allem dem ehemaligen Verbandsligaspieler Müller war im Vorfeld doch deutlich mehr zuzutrauen gewesen. Ebenso wie Mannschaftskollege Stefan Reichelt gelang es ihm leider nicht, vermeintlich sichere Führungen bis zum Ende halten und sich somit auch den Sieg sichern zu können. Bei ein wenig optimalerer Chancen-Verwertung wären für beide Reichsstädter locker 2-3 Siege mehr im Rahmen des Möglichen gewesen.
    Bei den Damen konnte insbesondere Katrin Majer vom Landesligisten TG Schwenningen so manch favorisierter Gegnerin ein Schnippchen schlagen, sodass für sie am Ende ein beachtlicher 19. Platz zu Buche stand. Die 15-jährige Nachwuchshoffnung Selin Wehrmann, die kurzfristig noch für die verhinderte Lara Reger nachrücken durfte, musste in einem sehr starken Teilnehmerfeld allerdings ihrer Unerfahrenheit noch einigen Tribut zollen, landete aber schlussendlich dennoch auf einem guten 33. Platz. Der gastgebende TTC Rottweil hat nach durchweg positiven Resonanzen die besten Chancen, diese prestigeträchtige Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder ausrichten zu dürfen.

Müller/Reichelt neue Doppel-Champions in der Ortenau!!!

Am vergangen Sonntag traten die amtierenden Bära-Cup-Sieger Gerd Müller und Stefan Reichelt zu ihrer nächsten Mission an, die 40. Auflage des traditionellen Ortenauer Jubiläums-Turnieres des TTC Friesenheim für sich entscheiden zu wollen. Ein breites und hochklassiges Teilnehmerfeld vermochte in allen Leistungsklassen viel packende Ballwechsel zu versprechen.

Im Doppel „Herren B“ (bis einschließlich Bezirksliga) sicherten sich die beiden Reichsstädter gegen spielstarke Konkurrenz nach fünf Runden im K.O.-Modus in Endeffekt dennoch in souveräner Manier den Titel. Noppenspieler Dieter Schwarz, der dritte TTC´ler im Bunde, schied hierbei leider an der Seite seines ihm zugelosten Partners bereits in der ersten Runde unglücklich aus.

Um diesem Erfolg im Einzel-Wettbewerb in nichts nachzustehen, mussten beide Rottweiler sich jedoch gegen hochklassige Gegner bis einschließlich Verbandsliga von ihrer besten Seite präsentieren. Im Einzel der „Herren C“ gelang es Gerd Müller trotz einigen Anlaufschwierigkeiten nach fünf Siegen bis ins Halbfinale vorzustoßen, wo leider gegen den späteren Turniersieger und Linkshänder Jürgen Neumaier vom TTSF Hohberg nach spannendem Kampf knapp Endstation war. Die Materialspezialisten Dieter Schwarz und Stefan Reichelt schieden leider aufgrund starker Gruppengegner bereits in der Vorrunde aus, wobei vor allem Reichelt als Zweiter, nur Vorjahressieger Florian Koch (GTM Rheinmünster) knapp den Vortritt lassen musste.

Bei dem parallel stattfindenden Wettbewerb der „Herren B“ verlief es für Schwarz leider nicht wirklich besser, auch hier schied er in der Gruppe aus. Ein motivierter Stefan Reichelt  wurde wiederum in einer starken Gruppe mit 9:1 Sätzen, bei 3:0 Spielen, Überraschungssieger, wobei ihm ein überragend deutlicher 3:0-Sieg gegen den hochgehandelten Verbandsliga-Vorne-Spieler Jonas Degen (TTSF Hohberg) gelang. Der Rottweiler Spitzenspieler Gerd Müller ergatterte sich ebenfalls mit einer sehr guten Leistung den Gruppensieg. Im Achtelfinale erwischte es allerdings dann schon eben jenen Reichelt, der sich allerdings wiederum fantastisch aufspielend nur äußerst knapp mit 1:3 Sätzen gegen den späteren Vizemeister Swen Janson (TG Söllingen, Verbandsklasse Vorne) geschlagen geben musste. Reichelt´s Doppelpartner Gerd Müller verabschiedete sich nach mehreren wirklich sehenswerten Auftritten schließlich wiederum im Halbfinale gegen den Turnierfavoriten und späteren Sieger der „Herren B“, Pascal Altmann vom nordrhein-westfälischen Verbandsligisten TTC Bärbroich.

Am Ende eines langen und anstrengenden Tages konnten die beiden Reichsstädter neben einigen für die Joola-Rangliste relevanten TTR-Punkten, auch unzählige, hochkarätige Flaschen Wein aus der Ortenau ins das heimatliche Rottweil überführen, diese als regional-spezifische Sachpreise für Müllers beide dritten Plätze im Einzel und den gemeinsamen Doppeltitel ausgeschrieben wurden. Viel Spaß beim Trinken Herr Antialkoholiker Müller 😉

Hier ein wahres Legenden-Doppel (siehe Bild) und im Gegensatz dazu noch…

meisterdoppel...

ein paar highlights von gerd und stefan…    mit schöner- klassischer musik!!!

Bezirkspokal erneut verteidigt!!!

Am vergangenen Wochenende sah man sich beim Pokal-Finale in Vöhringen mit dem TSV Nusplingen und dem SV Marschalkenzimmern zwei in beinahe kompletter Bestbesetzung antretenden und spielstarken Gegnern gegenübergestellt, diese man beide jedoch in zwei unglaublich starken Auftritten mit 4:1 beziehungsweise 4:0 von der Platte schicken konnte und es somit zum zweiten Mal in Folge den Bezirkspokal der Jungen U13 erfolgreich zu verteidigen gelang.
Maximilian Zepf, Nils Speckhardt und Blerijan Mulaku zeigten durchweg ein fokussiertes und beherztes  Auftreten und ließen sich auch durch mehrmalige Satzrückstände in den beiden Doppeln nicht beirren und rangen folglich ihre jeweiligen Gegner im Endeffekt auch absolut verdient nieder. Erwähnenswert und folglich auch ein Ausdruck dieses couragierten Auftrittes der drei Rottweil ist auch die Tatsache, dass sowohl die gegnerischen „Spitzenspieler“ Fabian Graf und Jonas Ritter (beide TSV Nusplingen) wie auch Timo Grötzinger (SV Marschalkenzimmern) allesamt souverän mit 3:0 besiegt werden konnten.
Dieser Pokal-Erfolg ist vor alle dem auch deswegen so hoch einzuschätzen, weil mit den beiden „Stammspielern“ Felix Gaus und Ruslan Kremer zwei spielstarke Stützen des TTC Rottweil leider nicht helfend mitwirken konnten, sodass es an jenem Tage eben an Nils, Blerijan und Maximilian lag, die Kohlen aus dem Feuer zu holen – was sie alle drei fantastisch bewältigten. Kompliment und Herzlichen Glückwunsch. Weiter so.

Nachtrag: Gerd Müller qualifiziert sich für´s TTVWH-Top48!!!

Bei der diesjährigen Endrangliste des Bezirkes Oberer Neckar am 03. Mai 2015 in Deißlingen waren die beiden Rottweiler Bära-Cup-Sieger Gerd Müller und Stefan Reichelt in die nahe gelegene Nachbargemeinde ebenfalls mit dem Ziel angereist, mal wieder um den Turniersieg mitspielen zu wollen und sich somit auch bei dem hochklassigen Ranglistenturnier am 28.06.2015 in der Doppelsporthalle zu Rottweil unter den 48 besten Spieler des württembergischen Verbandes messen zu können.

Vor allem Spitzenspieler Müller, der bestimmt schon seine 20(0). Endrangliste spielte, legte los wie die Feuerwehr. Mit gerade einmal zwei Satzverlusten in den ersten sieben Spielen dominierte und demontierte er mit seinem lässigen Topspiel-Spiel beinahe nach Belieben all seine „Gegner“. Erst in den letzten beiden Einzeln verlor der etwas „morsch“ 😉 werdende Müller seine Konzentration und folglich auch seine Dominanz, sodass er sich den beiden Lokalmatadoren Max Reger und Eugen Strunskij leider noch jeweils knapp in fünf Sätzen geschlagen geben musste und somit in der Endabrechnung ein trotz alle dem guter 2. Platz, hinter eben jenem Reger, zu Buche stand.

Auch Block-Konter-Schuss-Spieler Stefan Reichelt zeigte das gesamte Turnier über eine durchaus beeindruckende Leistung. Leider war ihm Fortuna beziehungsweise die finale Entschlossenheit in den entscheidenden Ballwechseln nicht immer hold, sodass er außer gegen seinen Vereinskameraden Müller, insgesamt gleich vier Spiele im fünften Satz – trotz mehrmaliger 2:0-Satzführung und einigen Matchbällen – äußerst bitter abgeben musste. Trotz diesen mentalen Rückschlägen gewann er an diesem Tage noch drei weitere Spiele in teils beeindruckender Manier und war am Ende nur wegen eines weniger gewonnenen Satzes auf dem siebten Platz zu finden, welcher ihn jedoch dazu berechtigt, auch im nächsten Jahr wieder unter den Besten des Bezirkes wetteifern zu dürfen. Darüber hinaus unterstrich Stefan Reichelt nicht nur mal wieder seine seit Monaten immer stärker werdende Form, sondern zeigte auch all seinen (ehemaligen) Skeptikern, dass mit ihm die nächsten Jahre definitiv immer mehr zu rechnen sein wird.

Wir vom TTC Rottweil freuen uns am 28. Juni neben zwei bzw. drei Deißlingern, vor allem auch unseren Spitzenspieler Gerd Müller bei der TTVWH-Top48-Rangliste begrüßen zu dürfen und hoffen neben hochklassig spannenden Spielen auch auf möglichst viele interessierte Zuschauer, die bei wie immer hervorragender Bewirtung den rasant springenden (neuen) Plastik-Kugeln frönen möchten.

Rottweiler bei Kreismeisterschaften (mal wieder) am erfolgreichsten!!!

Bei den alljährlichen Kreismeisterschaften auf´m Sulgen  erklommen die Spieler und Spielerinnen des TTC Rottweil an beiden Tagen insgesamt nicht nur ganze acht Mal einen Platz auf dem Siegerpodest, sondern sicherten sich dabei vor allem auch vier Kreismeistertitel.

   Der Medaillen-Reigen wurde gleich zu Beginn des Aktiven-Wettbewerbes durch einen 2. Platz von Selin Wehrmann und Markus Woehrstein im Mixed-Doppel eingeläutet, wobei zu erwähnen sei, dass hierbei nur ein einziger, nach einer 8:2-Führung absolut unnötig verloren gegangener Satz den Weg zum Kreismeistertitel versperrte. Von solch großzügigem und altruistischem Geschenkeverteilen inspiriert, wollten die top-gesetzten Stefan Reichelt und Markus Woehrstein im Finale des Herren-A-Doppels dem natürlich in Nichts nachstehen und überließen ihren Gegnern Darius Faller und Christian Elsner nach einer haushohen 2:0-Satzführung (11:3 und 11:4) und mehreren Matchbällen doch noch uneigennützig den Sieg, weswegen wiederum ein sehr bitterer 2. Platz auf dem Urkunden-Papier stehen bleiben sollte. Hierbei erspielten sich auch Holger Friede und Sergej Traub einen guten 5. Platz, wobei sie sich erst im Viertelfinale ihren beiden Vereinskameraden knapp geschlagen geben mussten.

   Bei der Königsdisziplin des Herren-A-Feldes machten es beide Rottweiler dann zumindest im Endresultat deutlich besser. Stefan Reichelt sicherte sich hierbei unter anderem nach zwei Fünfsatz-Krimis gegen Elsner und seinen Partner Woehrstein – der im Einzel wiederum guter Dritter wurde –  seiner Favoritenrolle gerecht werdend den Kreismeistertitel der Herren A/B 2015. Glückwunsch hierzu!!!

Beim Wettbewerb der Schüler und Jugendlichen am darauffolgenden Sonntag wollten die jungen Reichsstädter ihren beiden „alten“ Trainern in Nichts nachstehen und ergatterten insgesamt drei Titel. Felix Gaus sicherte sich ebenso souverän den Titel bei de Jungen U14, wie Maximilian Zepf bei den Jungen U12. Und weil dies noch nicht (bzw. nie!!!) genug sein sollte, ergatterten sich die beiden im gemeinsamen Doppel der Jungen U15 – ihre Stärke demonstrierend – den verdienten Titel. Ebenfalls ein tolles Ergebnis erzielte Ruslan Kremer an der Seite des Marschalkenzimmerners Schuler, indem sich beide gemeinsam im Doppel der Jungen U18 den Titel des Vize-Kreismeisters sicherten. Erst im Finale mussten sie sich den favorisierten Hausherren und Bezirksliga-Aufsteigern Felix Janson und Daniel Kopp geschlagen geben.

Jugend macht Bezirksklasse-Aufstieg perfekt!!!

Jugend U18 – Kreisliga 

Am letzten Spieltag der zweithöchsten Jugendspielklasse des Bezirkes ging es für unsere Jungs im Oberndorfer Vorort Boll noch darum, den angestrebten Aufstieg bzw. Durchmarsch in die Bezirksklasse noch in trockene Tücher zu bringen. Doch die Vorzeichen schienen zunächst alles andere als gut. Aufgrund kurzfristiger Verletzungen und eines privaten Todesfalls mussten die Reichsstädter auf gleich vier spiel-starke Spieler verzichten, konnten jedoch wegen des neu eingeführten Braunschweiger-Spielsystems dennoch zu dritt antreten. Doch angeführt von einem bärenstarken Felix Gaus, wollten auch die anderen beiden Rottweiler Nachwuchsspieler Elias Haller und Nils Speckhardt in Nichts nachstehen und demonstrierten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bzw. zwei klaren Erfolgen, sowohl gegen Rosenfeld als auch gegen den direkten Konkurrenten aus Dürbheim, warum am direkten Aufstieg als souveräner Tabellenzweiter hinter der SG Deisslingen aber  mal gar nicht gezweifelt werden durfte. Hierbei sei explizit auch noch einmal Nils für seinen spontanen und schnellen Einsatz gedankt, der die verhinderten Stammkräfte mit einer wirklich tollen Leistung und drei Einzelerfolgen hervorragend vertrat. Mit ein wenig mehr Glück und der nötigen Ruhe wären für ihn auch zwei weitere knappe Fünfsatz-Niederlagen durchaus auch als Siege zu verbuchen gewesen. Dennoch ein absolutes Kompliment, auch an den wie erwähnt starken und an diesem Tage nicht zu bezwingenden Felix, wie auch den prima kämpfenden und fantastische fünf Siege einfahrenden Elias.

Für Rottweil spielten in der kompletten Runde: Manuel Alf, Felix Gaus, Besart Mulaku, Elias Haller, Ruslan Kremer, Maximilian Zepf und Nils Speckhardt. Alle eingesetzten Spieler zeigten in den letzten Wochen summa summarum eine konstante Leistungssteigerung, was auch als zusätzliche Motivation für ein weiterhin eifriges Training diene sollte. Es ist zwar noch ein weiter Weg, doch mit genügend Trainingseifer & dazu der nötigen Fokussierung an der Platte lässt sich eventuell ja auch schon in der nächsten Spielrunde im Rennen um den Aufstieg in die württembergische Bezirksliga das ein oder andere Wörtchen mitreden?!! Doch das primäre Ziel lautet, sich erst einmal einen sicheren Platz im Mittelfeld der Bezirksklasse des Oberen Neckars zu erspielen. Alle höheren Ziele werden sich dann die nächsten ein bis zwei Jahre sicherlich weisen.

Plastikbälle verhindern den Kantersieg nicht. Eindrucksvoller Abschied von der Bezirksklasse.

18. April 2015: TTC Vöhringen – TTC Rottweil 0:9

Ungewohnte Bälle erwarteten uns in Vöhringen. Seit der Rückrunde setzen die Mühlbachtäler bei Heimspielen auf die neuen Plastikbälle. Die Mehrheit unserer Gegner verwendet nach wie vor Zelluloidbälle. Ein Wirrwar, das dank unseres großartigen DTTB möglich wurde. Man darf sehr gespannt sein, ob der Plastikball tatsächlich flächendeckend für die Saison 15/16 einzuführen ist. Doch nun zum Spiel, selbst wenn dessen Verlauf kurz erzählt ist.

Vöhringen trat mit Ersatz an und dazu eigentlich auch nur mit fünf Leuten, da die Nummer 3 der Gastgeber direkt nach der Begrüßung seine Spiele verletzungsbedingt schenkte. Das brachte uns kampflos ein Doppel ein. Wie in letzter Zeit üblich gewannen wir die anderen beiden natürlich ebenfalls. Eine Unglaubliche 26:1 Doppel-Bilanz weisen wir in der Rückrunde auf.

Das Vordere Paarkreuz mit Gerd Müller und Herwig Lehnert legte nun mit zwei 4-Satz-Siegen nach. Stefan Reichelt durfte sich in Folge nicht mehr sportlich betätigen, da sein Gegner leider bereits abgeschenkt hatte. 6:0 für die Kreisstädter. Eindrucksvoll gestalten jetzt Timo Lehmann, Markus Wöhrstein und Ersatz-Verstärkung Holger Friede ihre Begegnungen. Die Höchststrafe war somit erteilt. Die Rottweiler Stärke wurde auch von Vöhringer Seite neidlos anerkannt.

Die Saison ist zu Ende, zumindest was die Liga angeht. Zum Pokal-Final-Four am 30. Mai in Schwenningen gilt es allerdings nochmals die Kräfte zu mobilisieren.