Zweite erkämpft sich Punkt und bleibt Tabellenführer

Im  Duell der zweiten Garnituren stolperte der souveräne Tabellenführer aus Rottweil überraschend beim Tabellensiebten aus Sulgen und konnte sich dabei glücklich schätzen noch einmal mit einem blauen Remis-Auge und der somit weiterhin verteidigten Tabellenführung davon gekommen zu sein. Doch wie konnte es dazu kommen???

Die Geschichte ist schnell erzählt…

  • Rottweil aufgrund von Verletzungen sowie eines privaten Trauerfalls ohne die nominelle Nummer drei, vier und fünf
  • Woehrstein mit starker Migräne und unter immensem Termin/Zeitdruck spielend – Angster mit chronischen und Zeiselmeier mit akuten Rückenschmerzen auflaufend
  • Sulgen zum erst zweiten Mal in dieser Saison – auch mit Janke – durchgehend komplett antretend

 

  1. Doppel 2 – Zeiselmeier und Schwarz beide überraschend überragend gegen das bis dato ungeschlagene gegnerische Spitzendoppel
  2. Doppel 1 – Angster und Woehrstein im Sinne eines „guten Pferdes“
  3. Doppel 3 – Traub und Link knapp und unglücklich
  4. 1 vs. 2 – Angster aufgrund seines Rückens chancenlos gegen Bellgardt
  5. 2 vs. 1 – Sehr schlechter Rettenmaier gewinnt knapp gegen noch viel schlechteren Woehrstein – keine Ruhe, keine Konzentration, schlimm !!!
  6. 3 vs. 4 – Keine Spielrhythmus, keine Chance. Trauriger Traub.
  7. 4 vs. 3 – Zu passiver Zeiselmeier sichere 2:0-Satzführung gegen Janke vergeigend.
  8. 5 vs. 6 – Starker Link unglücklich und knapp gegen Sulgen´s Youngster Kopp verlierend.
  9. 6 vs. 5Rolling Dieter knapp und dennoch souverän gegen Schmid.
  10. 1 vs. 1 – Migräne-Woehrstein klar gegen starken Bellgardt verlierend.
  11. 2 vs. 2 – Besser werdender Angster unnötig gegen immer noch relativ schwachen Rettenmaier knapp im Entscheidungssatz verlierend. 3:8 !
  12. 3 vs. 3 – Zeiselmeier im wahrsten Sinne fantastisch (ein-)schlagend.
  13. 4 vs. 4 – Motivierter Traub nach 0:2 und Matchbällen gegen sich überragend durchkämpfend.
  14. 5 vs. 5 – Schwarz ebenfalls nach 0:2-Satzrückstand wie im Rausch. Block und Schuss, aus ei´m Guss!!!
  15. 6 vs. 6 – Geile Topspins. Link bockstark aufspielend gegen Schmid.
  16. D1 vs. D1 – Angster/Woehrstein alle ihre nicht vorhandenen Kräfte bündelnd zum fast noch unnötig verspielten Sieg eines wahrhaftigen Nerven-Krimis. Bestes und einzig immer noch unbezwungenes Doppel der Liga!!!

 

Fazit: Bärenstarker Dieter und die ganze aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft retten verdientes Unentschieden und konsolidieren die Tabellenführung. Topspiel Erster versus Zweiter nächstes Wochenende in Wehingen wartet.

Punkteteilung für Verbandsklasse-Mädels

Mädchen U18 Verbandsklasse Südwürttemberg

TTC Rottweil – SC Berg 5:5

Zum letzten Heimspiel der laufenden Vorrunde empfingen die Rottweiler Mädchen das Team des SC Berg aus dem Alb-Donau-Kreis. Bei den Gästen fehlte die Spitzenspielerin, während die Reichsstädterinnen, vom Papier her, aus dem Vollen schöpfen konnten. Allerdings ging die Rottweiler Nummer 1, Denise Döttling, gesundheitlich sichtlich angeschlagen ins Rennen.

Bereits die beiden Eingangsdoppel offenbarten, dass dieses Aufeinandertreffen ein enges werden könnte. Auf Rottweiler Seite gewann immerhin die Paarung Wehrmann/Sikeler. Selin Wehrmann war es auch, die bei der Punkteteilung im vorderen Paarkreuz, überzeugen konnte. Nach 0:2 – Rückstand verhalfen ihr der eigene Kampfgeist, die Tipps von Vater Andreas Wehrmann und neuaufgeklebte Beläge noch zum Sieg. Der Zwischenstand lautete 2:2. In Folge konnte sich wieder keines der Teams absetzten, denn im hinteren Paarkreuz sprang für Rottweil ebenfalls nur die Hälfte der Ausbeute heraus. Hierbei konnte die schon im Eingangsdoppel starke Anna Sikeler ihr Einzel siegreich gestalten.

Zum Start von Durchgang zwei stand es 3:3. Erneut musste Denise Döttling ihrer schweren Erkältung Tribut zollen. Sichtlich entkräftet konnte sie ihr zweites Einzel ebenso nicht gewinnen. Doch das war nicht ganz so dramatisch, da Team-Kollegin Selin Wehrmann einen Sahnetag erwischt hatte und mit Einzelerfolg Nummer 2 wieder ausgleich. Bei einem 4:4 war noch alles drin – von der Niederlage bis zum Sieg. Zunächst sah es nicht gut aus: Anna Sikeler kam gegen das Sicherheitsspiel ihrer Gegnerin nur in zwei von fünf Sätzen durch und verlor folglich. Am Nebentisch lag Elena Zepf bereits mit 1:2 Sätzen zurück. Doch Kampfgeist gepaart mit Mut sowie den Tipps von Coach Stefan Reichelt brachten die junge Rottweilerin zurück auf die Spur. Am Ende drehte sie ein spannendes Einzel noch zu ihren Gunsten. Auf der Anzeigetafel stand letzen Endes ein gerechtes Unentschieden, mit dem beide Teams wohl gut leben konnten.

Bereits vor dem Match erreichte die Jugendabteilung des TTC eine freudige Nachricht: die hochtalentierte Yvonne Scherer (Jg. 2002), die in der Vergangenheit für Offenburg spielte, verstärkt zur Rückrunde die Mädchenmannschaft.

Starke Gomaringer besiegt – Platz 4 gesichert

Bezirksliga 

TTC Rottweil versus TSV Gomaringen 9:6

Am vergangenen Samstag empfingen die Rottweiler den starken Aufsteiger des TSV Gomaringen und konnten sich schließlich in einer spannenden Partie erst nach knapp vier Stunden mit 9:6 durchsetzen.

   In den Eingangsdoppeln vergaben unter anderem Reichelt/Woehrstein eine 2:0-Satzführung und mehrere Matchbälle,sodass man rasch mit 1:2 zurücklag. Aus den ersten 6 Einzeln gewannen die Reichsstädter allerdings ganze fünf, einzig der langzeitverletzte Stefan Reichelt musste seine Partie relativ chancenlos abgeben. Im Folgenden konnte Spitzenspieler Gerd Müller auch noch sein zweites Einzel souverän erringen, sodass bei 7:3 für die Gastgeber die Vorentscheidung gefallen schien. Als dann jedoch die kampfstarken Gomaringer mit drei überraschenden Fünfsatz-Erfolgen noch einmal bis auf Haaresbreite herankamen, war noch einmal Spannung geboten. Doch die an diesem Tage bärenstarken Markus Woehrstein und Timo Lehmann setzten mit ihrem jeweils zweiten Einzelerfolg im Entscheidungssatz den Schlusspunkt unter eine nervenaufreibende Begegnung.

   Mit diesem immens wichtigen Erfolg ist die Erste des TTC Rottweil vor dem letzten Vorrundenspiel bereits nicht mehr von Platz 4 zu verdrängen, wobei der Rückstand auf die beiden Aufstiegsränge zur Landesliga sogar nur ein mickriger Zähler beträgt. Aufgrund der Tatsache, dass Rottweils Abwehr-Ass, Dominik Haag, seit geraumer Zeit schon in Wolfsburg – zumindest mittelfristig – seine neue berufliche Heimat gefunden zu haben scheint, sollte man sich allerdings gewissen Träumereien schnellst möglich entledigen. Doch mit einem nun „größeren“ Punkte-Polster auf die Abstiegsränge sollte zumindest einmal ein „großer“ Schritt bezüglich des angestrebten Klassenerhaltes realisiert worden sein.

Jungen III mit zwei schönen Erfolgen

Eine Woche nach der (von ihren drei Trainern gemeinsam) selbstverschuldeten Verwechslung des Spielortes konnte die dritte Jugendmannschaft am vergangenen Sonntag endlich wieder aktiv in´s Spielgeschehen eingreifen. Hierbei präsentierten sich sowohl Reinhold Schäfer als auch Linus Baur, Blerijan Mulaku und Nils Speckhardt jeweils von ihrer besten Seite und erspielten sich somit zwei relativ souveräne 7:3-Siege gegen Tuttlingen als auch gegen Liptingens zweite Garde. Spieler des Tages war hierbei Nils Speckhardt, der nicht nur zu Seiten Linus Baurs gegen Liptingens Spitzendoppel gewann, sondern auch in keiner seiner Einzelpartien zu bezwingen war. Doch auch seinen Mannschaftskameraden war es vergönnt, sich mehrfach in die Punkteränge eintragen zu dürfen, sodass diese beiden tollen Erfolge wieder einmal auf ein starkes und ausgeglichenes Kollektiv zurückzuführen sind. Hätte man vor einer Woche nicht unnötig beide vermeintlich leichten Partien gegen Schömberg und Hardt wegen Nichtantretens am grünen Tisch abgeben müssen, stünde man momentan ziemlich sicher auf einem hervorragenden vierten Tabellenplatz.

   Am kommenden Wochenende erwartet die Jungs nun in der heimischen Doppelsporthalle zum Vorrunden-Ausklang die Top-Begegnung gegen den souveränen Tabellenführer aus Aichhalden, welcher bis dato noch keine Partie verloren geben musste. Hier können die Reichsstädter nun jedoch völlig ohne Erwartungsdruck und mit Spielfreude an die Sache gehend zeigen, zu was sie alles in der Lage sein mögen. Auf geht´s.

Bezirksklasse wir kommen – B-klasse wir bleiben!!!

Herren II 

Für den noch ungeschlagenen Spitzenreiter ging es am vergangenen Wochenende spätabends am Rande des Witthoh-Plateaus gegen den Tabellenletzten aus Liptingen. Trotz des Fehlens der etatmäßigen Nummer zwei und drei sollte eigentlich nichts anbrennen. Die jedoch äußerst motivierte und unangenehm zu spielende zweite Garde der Bezirksklasse-Vertretung sollte sich allerdings als äußerst harter Brocken erweißen. Bereits aus den Eingangsdoppeln gingen die Hausherren mit einer überraschenden 2:1-Führung heraus, wobei einzig das neu formierte Rottweiler Spitzendoppel aus Holger Friede und Markus Woehrstein ihre Gegner nach anfänglichen Schwierigkeiten, dennoch schlussendlich souverän in die Knie zwingen konnten.

   In den Einzelpartien sollte es dann zunächst aber wieder deutlich planmäßiger laufen. Sowohl Woehrstein als auch Friede gewannen ihre Spiele deutlich mit 3:0. Philipp Schumpp musste sich bei seinem mühsamen 3:2-Sieg gegen den unorthodox spielenden Horst Schoch dabei deutlich mehr strecken. Als dann aber Norbert Zeiselmeier gegen Abwehr-Ass Erhard Konrad völlig nervös und fehlerbehaftet spielend überraschend deutlich den Kürzeren zog, leitete das eine gewisse Zäsur ein. Sergej Traub, einer der eigentlich mit Abstand besten Spieler im hinteren Paarkreuz, stand denn ganzen Abend total neben sich und verlor dementsprechend mit 0:3 gegen Dirk Scherer. Youngster Philipp Baur schaffte es trotz eines wirklich starken Auftrittes nicht, seinen Gegenüber, Jörg Kamutzky, zu bezwingen und unterlag vor allem aufgrund vergebener Großchancen knapp mit 1:3 Sätzen.

   Beim überraschenden Zwischenstand von 5:4 nach dem ersten Durchgang drohte das Tabellenschlusslicht eventuell gar doch zum unerwarteten Stolperstein des Tabellenführers aus der Reichsstadt werden zu können. Doch die an diesem Tage nicht zu bezwingenden Woehrstein, im Spitzeneinzel gegen Schoch, Schumpp gegen Schmitt sowie Friede nach Anfangsschwierigkeiten gegen Konrad, ließen auch den im ersten Spiel indisponiert agierenden Zeiselmeier wieder zur nötigen Ruhe kommen, sodass auch dieser seine Partie gegen Klaus Sauter dominierend mit 3:0 für sich entschied. Das Spiel war gedreht, die Führung zurück erkämpft und das Unentschieden schon einmal gesichert. 8:5 hieß es nun für den Favoriten. Doch der permanent mit sich hadernde und seinen Schläger werfende Traub schaffte es einfach nicht, seine Nervosität abzulegen und den Glauben an seine eigenen Stärken Präsenz zeigen zu lassen, sodass er völlig entnervt seinem Gegner den Sieg schenkte. Philipp Baur ließ sich leider ein wenig vom Geschehen des Nebentisches ablenken, woraufhin ihn der stetig größer werdende Druck nicht mehr die nötige Konzentration für sein unangenehmes Störspiel zu halten vermochte. Nur noch 7:8 aus Sicht der Liptinger – Entscheidungsdoppel war angesagt. Doch hier spielten sowohl Markus Woehrstein als auch Holger Friede ihre individuelle Überlegenheit aus und gewannen trotz zwischenzeitlichen Wacklern souverän mit 3:1 und sicherten somit ihrer Mannschaft mit einem blauen Auge davonkommend, nicht nur den immens wichtigen und hart umkämpften Auswärtssieg, sondern weiterhin auch die Tabellenführung.

Herren III  (redigierte Version)

Mit einer in der Höhe nie zu erwartenden 1:9-Klatsche beim nicht einmal in völliger Bestbesetzung antretenden Mitabsteiger TSV Endingen II verabschiedeten sich die vor der Saison hochgehandelten Reichsstädter wohl endgültig von den beiden ersehnten Aufstiegsrängen der Kreisklasse A. Einzig und allein Stefan Link ist es momentan vergönnt sein Potential vollends ausspielen zu können, weswegen auch er den einzigen Rottweiler Punkt – mit einem 3:1-Sieg gegen den starken Ralf Schleg – an diesem traurigen Abend ergattern konnte. Sowohl Dieter Schwarz als auch Manuel Schubnell schafften es trotz phasenweise ansehnlichen Ballwechseln nicht, ihr Spiel auf einem konstant guten und relativ fehlerfreien Niveau zu halten, sodass sie beide am Ende knapp gegen den Endinger Spitzenspieler, Paul-Gerhard Merz, unterlagen. In allen weiteren Spielen war für die Mannschaft um Kapitän Frieder Reichelt Nichts zu holen.

   Insbesondere auch die zur Zeit auftretende Doppelschwäche erschwert ein erfolgreicheres Auftreten der dritten Mannschaft erheblich. Momentan fehlt dem Team leider Einiges, um bspw. den erhofften Wiederaufstieg anvisieren und vor allem auch realisieren zu können.Für einen erneuten Angriff in der nächsten Saison muss sich Etwas verändern.

Denise Döttling mit beachtlichem Ergebnis bei der BaWü-Quali

Denise Döttling mit gutem 11. Platz bei der BaWü-Quali in Weinheim

Am zurückliegenden Sonntag fand im badischen Weinheim (Nähe Heidelberg) die Qualifikation für die Baden-Württembergischen Landeseinzelmeisterschaften der Jugend statt. Der Bezirk Oberer Necker wurde dabei nur von der Rottweilerin Denise Döttling vertreten, die bei den Mädchen U15 startete.

In der Vorrunde bekam es das Rottweiler Nachwuchstalent bereits mit starken Gegnerinnen aus ganz BaWü zu tun. Es zeigte sich, dass auf diesem Niveau fehlender Mut bestraft wird. Denise spielte über weite Strecken gut, am Ende konnte sie aber nur eines von vier Einzeln gewinnen. Zuweilen fehlte in entscheidenden Phasen noch die letzte Entschlossenheit.

In der Zwischenrunde ging es für Denise nun um einen Platz zwischen 9 und 16. Die folgenden drei Einzel der Zwischenrunde verliefen insgesamt erfolgreich, da die junge Rottweilerin zwei von ihnen siegreich gestaltete. Letzten Endes stand die 13 jährige im Spiel um Platz 11. Dabei traf sie auf Miriam Kuhnle (TSV Untergröningen). Denise zeigte im letzten Spiel eines langen Tages tolles Tischtennis. Zur Freude von Coach Stefan Reichelt ging Denise gegen die favorisierte Gegnerin nach fünf mitreißenden Sätzen als Siegerin vom Tisch.

Denise Döttling hat nun mit Platz 11 bei insgesamt 20 Teilnehmerinnen gute Chancen, bei den Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften Mitte Dezember in Biberach starten zu dürfen. Die ersten neun Spielerinnen ihrer Alterklasse haben ihr Ticket sicher, sodass Denise auf der Nachrückerliste relativ weit oben steht.

Zweite Herren alleiniger Tabellenführer – Jugend II ebenfalls!!!

Nach einer nun vierwöchigen Spielpause – zumindest für die meisten Spieler – ging es am vergangenen Wochenende für die zweite Herrenmannschaft dann an einem Doppelspieltag in heimischen Gefilden gegen den unangenehmen Aufsteiger des TTV Hardt sowie zunächst gegen die durchgehend ausgeglichen aufgestellte zweite Garde des TTC Vöhringen.

   Bereits im ersten Spiel lagen die Rottweiler aufgrund ihrer Doppel, diese sich auch schon beim Bezirksklasse-Aufstieg vor zwei Jahren als extrem erfolgreich erwiesen, wieder einmal mit 3:0 in Front. Als dann im Anschluss Markus Woehrstein seinen Gegner Hofmann immer mehr dominierend besiegen konnte, war zumindest schon einmal die erste Richtung vorgegeben, wo es an diesem Tage hingehen sollte. Doch die Vöhringer ließen sich nicht hängen und kämpften um jeden Ball, sodass sich infolgedessen nicht nur Michael Angster äußerst unglücklich in fünf Sätzen beugen und Holger Friede sich eines stark aufspielenden Gegners knapp mit 1:3 geschlagen geben musste, sondern auch Melanie Stecher gegen ihren Gegenüber, Michael Stocker, zunächst mit dessen unorthodoxen Spiels alles andere als leicht tat und prompt den ersten Satz deutlich verlor. Norbert Zeiselmeier lag zeitgleich mit 1:2 Sätzen gegen den taktisch sehr klug agierenden Bernd Haigis in Rückstand. Doch von einer guten Atmosphäre und etlichen Zuschauern in der Halle angestachelt, fanden sowohl Stecher als auch Zeiselmeier immer mehr zu ihrem gewinnbringenden Spielrhythmus, sodass beide ihre Partie schlussendlich noch relativ souverän nach Hause schaukeln konnten.

   Doch mit dem Spiel des Abends, von Sergej Traub gegen Bernd Bührer, war die Gegenwehr der Gäste nun endgültig gebrochen. In sehr fokussierter und aggressiv aufspielender Manier zeigte der Reichsstädter zu was er in der Lage ist, wenn es ihm gelingen möge, sein ganzes Potential abzurufen. Mit 3:1 gewann er seine Partie, ebenso wie der parallel gegen Abwehr-Meister Detlef Gutt im Einsatz seiende Woehrstein. Das Highlight und der simultane Abschluss dieses schlussendlich klaren 9:2 Erfolges setzte dann noch Michael Angster, als er einen eigentlich aussichtslosen 1:8 Rückstand im Entscheidungssatz  doch noch zu seinen Gunsten drehen konnte und hierbei seinem Gegner, dem wirklich bedauernswerten und bis dahin stark spielenden Timo Hofmann, keinen einzigen Punkt mehr überlassen sollte.  

Nach einer kleineren Verschnaufpause erwartete man in der zweiten Partie des Tages die Gäste des TTV Hardt, die sich bisher in allen ihren Partien als äußerst zähe und kampfstarke Truppe präsentierten, sodass der verletzungsbedingte Ausfall Melanie Stechers, kurz vor Spielbeginn, noch viel schmerzhafter (nach-)wirken sollte. Für sie sprang dann aber – Gott sei dank – noch spontan Ersatzmann Dimitri Zak als helfender sechster Mitspieler ein, der nicht nur einen Termin für seine Kameraden absagte, sondern seine Sache auch an der Platte- so viel sei schon einmal verraten – ebenfalls hervorragend machte. Vielen lieben Dank noch einmal für den selbstlosen und erfolgreichen Einsatz. Von Beginn an war nun also eine hohe Konzentration auf Seiten der Hausherren gefordert, um auch diesen auf dem Papier vermeintlich leichteren, doch bis in die Haarspitzen motivierten Gegner, dennoch in Schach halten zu können. Gleich zu Beginn, in den Eingangsdoppeln, hieß es wieder einmal: the same procedure as every week! So konnte das in dieser Saison immer noch ungeschlagene Rottweiler Spitzendoppel Michael Angster und Markus Woehrstein ihre Siegesserie weiter ausbauend fortsetzen und sprangen dabei – im Stile eines guten Pferdes – zum wiederholten Male nur so hoch, wie sie notgedrungen mussten, um Stefan Winkler und Jochen Broghammer glatt in drei Sätzen in die Knie zwingen zu können. 

   Sergej Traub und Dimitri Zak genossen ihr gemeinsames Doppel wiederum so sehr, dass sie, bis auf den Entscheidungssatz, den sie dann souverän gewannen, alle anderen vier Sätze alternierend mit 13:11 gewannen bzw. mit 11:13 verloren. Doch ihre nötige Klasse setzte sich am Ende dann doch durch. Lediglich Holger Friede und Norbert Zeiselmeier schafften es leider nicht ganz, gegen das Hardter Spitzendoppel der beiden Michaels (Anm.: M. Gramlich und M. Knecht) die Oberhand behalten, sodass sie äußerst knapp mit 1:3 unterlagen. In den anschließenden Einzelpartien gelang es zunächst Markus Woehrstein wieder einmal trotz einer klaren spielerischen Überlegenheit und zwei haushoch gewonnen Sätzen seinen Gegner Winkler – so gütig wie er ist – in einen gemeinsamen Entscheidungssatz einzuladen, den der Rottweiler dann allerdings etwas glücklich – aber dennoch alles andere als unverdient – für sich entscheiden konnte. Von dieser altruistischen Darbietung seines Doppelpartners inspiriert, hörte Michael Angster nach eines famosen Autritts und der gleichbedeutenden 2:0-Satzführung gegen die Hardter Nummer 1, Michael Gramlich, peu à peu wieder auf, dominant angreifend an sich zu glauben, sodass der an diesem Abend jedoch bockstark spielende Hardter Spitzenspieler schließlich das Ruder des Sieges noch herum riss. Als die nächsten drei Partien jedoch allesamt wieder auf das Konto der Reichsstädter wanderten, wobei Zeiselmeier, im Gegensatz zu seinen äußerst souverän agierenden Kameraden Friede und Traub, genau wie alle anwesenden Zuschauer erst einen „selbstverschuldeten“ Nervenkrimi gegen Knecht überstehe musste, sah alles nach einem klaren Sieg für den Favoriten aus. 

   Als dann aber plötzlich die nächsten Partien jeweils recht knapp und unglücklich an die Gäste gingen, war immense Vorsicht geboten. Dabei sei allerdings zu konstatieren, dass TTC-Vorstand Woehrstein auch im Spitzen-Einzel gegen Gramlich wirklich einen (für ihn nicht einmal) außergewöhnlich spendablen Tag erwischte. 😉 So „schenkte“ er seinem zugegeben sehr starken Gegner nach einer 8:2 und einer 9:3 Führung jeweils noch den eigentlich sicher geglaubten Satz und verlor deshalb noch im Entscheidungssatz, in diesen er niemals hätte gehen dürfen. Nur noch 6:5 – Zittern war angesagt. 

   Doch Holger Friede und Norbert Zeiselmeier fanden im Anschluss in zwei ansehnlichen und spannenden Spielen – nach eines jeweils engen Beginns – immer besser in die Spur und ergatterten somit die essentiell wichtigen „Bigpoints“ für die Gastgeber, sodass auch die wirklich unnötige Fünfsatz-Niederlage Traubs einigermaßen noch kompensiert werden konnte. Obwohl man das Remis schon sicher in der Tasche hatte, lag es nun dennoch an Joker Dimitri Zak, die mental ziemlich gebeutelten Angster und Woehrstein in ein abschließendes Doppel zu schicken. Wie eingangs bereits andeutend erwähnt, spielte eben jener Zak – respektive der Tatsache, dass er seit Wochen außer Training ist – ein wirklich beeindruckendes Tischtennis. Trotz eines Satzrückstandes von 0:2 und eines zusätzlichen Matchballs gegen sich, drehte er in unnachahmlicher Manier schließlich doch noch die Partie gegen den jungen und talentierten Benjamin Gramlich und beschenkte somit seine Mannschaftskameraden nicht nur mit einem etwas glücklichen 9:6-Erfolg – gegen einen bärenstarken und sehr sympathischen Aufsteiger aus Hardt – sondern zusätzlich auch mit der alleinigen Tabellenführung. 

  In einer Woche geht es dann für den noch ungeschlagenen Spitzenreiter spätabends am Rande des Witthoh-Plateaus gegen den Tabellenletzten aus Emmingen-Liptingen. Die jedoch äußerst motivierte und spielerisch besser seiende – als man eventuell annehmen möge – zweite Garde der Bezirksklasse-Vertretung sollte allerdings definitiv nicht unterschätzt werden, insbesondere wenn man selbst personell nicht aus dem Vollen schöpfen können möge. 

Die bereits vor diesem Spieltag als souveräner Tabellenführer der höchsten Jugendspielklasse des Bezirks thronende zweite Jugendmannschaft des TTC Rottweil war bei ihrem Doppelspieltag zu Hause in der heimischen Doppelsporthalle gegen die Gäste des TV Epfendorf und des TTV Hardt fest entschlossen, diese Spitzenposition ebenfalls zu verteidigen. Sowohl Spitzenspieler Besart Mulaku als auch seine Team-Kameraden Maximilian Zepf, Ruslan Kremer und Bruder Blerijan Mulaku zeigten in beiden Partien eine äußerst fokussierte und bärenstarke Leistung, sodass bis auf die zwei knappen Niederlagen des jungen Blerijans, alle anderen Einzel zumeist relativ deutlich mit 3:0 oder verdient mit 3:1 gewonnen werden konnten. Einzig und allein in den Doppeln wollte es den ganzen Tag über nicht so recht laufen, sodass hierbei nur Besart und Ruslan in ihrem Spiel gegen das Hardter Spitzendoppel siegreich waren. Die weiteren drei verlorenen Doppel waren vermutlich auch der fehlenden Trainingspraxis bzgl. einer eingespielt harmonierenden Doppel-Abstimmung geschuldet. Doch summa summarum: 6:2 gegen den TTV Hardt und 6:3 gegen den TV Epfendorf. Tabellenführung durch eine tolle Mannschaftsleistung weiter ausgebaut. 

   In drei Wochen kommt es dann schließlich zum finalen (Vorrunden-)Showdown beim Tabellenzweiten aus Wehingen, wo den Tabellenführer nicht nur aufgrund des starken vorderen Paarkreuzes, mit Valentin Chiev und Thomas Hass, ein immens schweres Auswärtsspiel erwarten möge. Doch die Erfolge der letzten Wochen lassen unsere Jungen vollen Selbstvertrauens in die mit Spannung erwartete Partie gehen. Weder Besart noch Maximilian müssen sich spielerisch wie punktetechnisch vor den beiden Wehingern verstecken. Auf dass der Bessere gewinnen möge. 

   

Rottweiler (mal wieder) die Erfolgreichsten bei Bezirksmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende gingen die Bezirksmeisterschaften des Tischtennisbezirks Oberer Neckar in der erst kürzlich erbauten Witthohhalle in Emmingen über die Bühne. Bei strahlendem Sonnenschein und bei frühsommerlichen Temperaturen kämpften die Tischtennisakteure aus dem Bezirk um die diesjährigen Meisterehren. Der ausrichtende SV Liptingen konnte zwar verhältnismäßig viele Tischtennisspieler und -spielerinnen – sowohl im Erwachsenen- als auch im Jugendbereich – aus dem gesamten Bezirksgebiet bei der diesjährigen Austragung begrüßen, jedoch muss sich durchaus auch kritisch reflektierend konstatieren lassen, dass das spielerische Niveau vor allem bei den  Herren und Damen wohl noch nie so gering war. Dennoch möge das insbesondere die überragenden Leistungen unserer Jugendlichen im geringsten schmälern. 

   So konnte die TTC-Jugend zum wiederholten Male bei bezirksinternen Wettkämpfen den erfolgreichsten Verein stellen und bestätigte somit wieder die beständig gute Nachwuchsförderung der letzten vier Jahre. Insgesamt konnten die Reichsstädter den vergangenen Sonntag mit überragenden 7 ersten, 7 zweiten und 2 dritten Plätzen dominierend abschließen und präsentierten sich somit sowohl in der Breite, wie auch in der Spitze als inoffizielles Flaggschiff des – zugegeben mittlerweile qualitativ schwachen – Bezirkes Oberer Neckar.

    Wo möge man bei so vielen Erfolgen nur anfangen?!! Am besten wohl mit dem immer fleißig und konzentriert trainierenden Ruslan Kremer, der sich an diesem Tage für seine vorbildlichen Trainingsleistungen der letzten Monate selbst belohnte – und wie. Sowohl im Einzelfinale der U14 – wo er den Marschalkenzimmerner Timo Grötzinger, gegen den er in der Gruppenphase noch unglücklich in fünf Sätzen das Nachsehen hatte, dann plötzlich wieder so klar dominierte – als auch im Doppelwettbewerb zeigte er eine überaus tolle Performanz. Zusammen mit Besart Mulaku wurde er starker Zweiter der Jungen U15. Eben in jener Klasse schrammte letztgenannter ebenfalls nur äußerst knapp an seinem ersten Bezirksmeistertitel vorbei. Er unterlag hauchdünn dem Sulgener Jahrgangsfavoriten Anselm Pfaff. 
   Auch Felix Gaus landete nach einer starken Tagesleistung leider „nur“ auf dem zweiten Platz, nachdem er allerdings nach einer 2:0-Satzführung das Finale der Jungen U13 noch äußerst unglücklich gegen seinen Gegner, den Deißlinger Daniel Schuler, verlor. Sein zwei Jahre jüngerer Vereinskamerad, Maximilian Zepf, machte seine Sache noch den einen entscheidenden Tick besser und gewann auch dieses mal wieder relativ souverän gegen seinen „alten“ Dauerrivalen Jonas Ritter vom TSV Nusplingen das Finale der Jungen U12 – respektive der Tatsache, dass er den ersten Satz noch knapp verlor, sich dann aber ruhig bleibend wieder auf sein druckvolles Spiel besann und dementsprechend verdient den Titel sicherte und – ganz nebenbei – seine überragend Form der letzten Wochen bestätigte. Zusammen gewannen Gaus/Zepf dann auch noch das Doppelfinale der Jungen U13 gegen ihre Vereinskameraden Nils Speckhardt und Blerijan Mulaku, die ebenfalls beide ihre kontinuierlich ansteigenden Formkurven unter Beweis stellten. So landete Nils im Einzelwettbewerb auf Rang fünf und Blerijan musste sich gar erst im Halbfinale dem späteren Titelträger Daniel Schuler (SG Deisslingen) geschlagen geben. Erwähnt seien hierbei natürlich auch unsere „Neulinge“ wie Paul Schäfer, Ben Wälde, Luca Breisinger und Lenny Müller, diese sich alle bei ihrem ersten großen Turnier – trotz verhältnismäßig wenig Trainingserfahrung, im Vergleich zu ihren Gegnern – hervorragend verkauften und durchaus sehr stolz auf ihre rasante Entwicklung sein können. Das der ein oder andere Fehler bei Auf- un Rückschlag an solch einem Tage auch der hohen Nervosität geschuldet sein möge, versteht sich von selbst. 
   Bei der Königsdisziplin, den Jungen U18, gelang es – als krönenden Abschluss – ebenfalls einem Rottweiler sich die Krone aufzusetzen. Felix Riedel konnte hierbei den gesamten Turnierverlauf über seiner leichten Favoritenrolle gerecht werden und setzte sich immerhin gegen die nicht zu unterschätzende Konkurrenz wie den Wehinger Valentin Chiev oder den Liptinger Benjamin Staudt, den er im Finale mit 3:1 bezwang, durch. Auch im Doppel zeigte Riedel, an Seiten seines Freundes Kim Erbsland, eine überaus ansprechende Leistung und errang hier ebenfalls den Titel. Doch so einfach und souverän wie es scheinen möge, war dieses Unterfangen gewiss nicht. Im Halbfinale lagen beide schon mit 0:2 Sätzen und gegnerischen Matchbällen gegen die selbstbewusst aufspielenden Anselm Pfaff und Daniel Kopp (beide TTC Sulgen) zurück, bevor sie sich taktisch neu fokussierten und die Partie noch in famoser Art und Weise wenden konnten. Das abschließende Finale gegen die Deisslinger Paarung Schuler/Schaible stellte dann auch keine zu große Herausforderung mehr für das nun bis in die Haarspitzen motivierte Bezirksliga-Doppel dar, sodass man mit  3:1 Erfolg ein weiteres Ausrufzeichen in Richtung der Konkurrenz setzen konnte. 
   Bei den Wettbewerben der Mädchen – seit längerer Zeit schon eine Domäne der Rottweiler – gingen so gut wie allen vorderen Plätze in die Reichsstadt. Ihren insgesamt zweiten Titel in der U18-Klasse sicherte sich dieses Mal wieder Denise Döttling vor ihren drei Team-Kameradinnen Selin, Anna und Elena, gegen diese allerdings am Ende drei hart umkämpfte Spiele zu Buche standen. Auch bei der U15-Konkurrenz der Mädchen konnte Olivia Tuchel einen sehr schönen zweiten Platz erringen. Auch die Entscheidung im Doppel wurde final untereinander ausgespielt, wobei dieses Mal Selin Wehrmann und Anna Sikeler den Vortritt genossen. 
   Das Wichtigste ist jedoch – und das sollten sich auch alle angetretenen Jugendlichen unbedingt in Erinnerung bewahren – dass die kollektiv positive Entwicklung in den letzten Wochen und Monaten, gewiss kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis von kontinuierlich disziplinierter und motivierter Trainingsarbeit sein möge, bei der jedoch der Spaßfaktor immer auch eine sehr hohe Relevanz besitze. 
   Zu guter Letzt noch zu den „alten Säcken“. Auch wenn sich die Topspieler der ersten beiden Rottweiler Herrenmannschaften in diesem Jahr ein wenig von der anstrengenden und kraftraubenden Verbandsrunde zu schonen schienen, gingen trotz alledem einige Turnierwütige in Liptingen-Emmingen an den Start, um ihr Glück zu suchen und den Erfolg zu finden. Neben drei dritten Plätzen durch Philipp Baur, Holger Hestermann und Bernhard Malzer bei den Herren D, gab es jedoch auch im Aktivenbereich einen verdienten Bezirksmeister aus der Reichsstadt. Routinier Holger Friede wurde seiner Favoritenrolle absolut gerecht und sicherte sich – nachdem er sich jedoch durch ein nicht zu unterschätzendes Teilnehmerfeld kämpfen musste – nicht nur den Einzeltitel der Herren C, sondern auch noch – knapp geschlagen geben müssend – den Vizemeistertitel im Doppel an der Seite seines Vereinskollegen Dieter Schwarz. 
Herzlichen Glückwunsch auch hierzu. Summa summarum – wieder einmal ein tolles und sehr erfolgreiches Wochenende für den TTC Rottweil. 
 

Die Platzierungen im Einzelnen:

Jugend

Jungen U12:
Einzel1. Platz: Maximilian Zepf
Jungen U13:
Einzel2. Platz: Felix Gaus
               3. Platz: Blerijan Mulaku
               5. Platz: Nils Speckhardt
               9. Platz: Paul Schäfer und Ben Wälde
Doppel1. Platz: Felix Gaus und Maximilian Zepf
                 2. Platz: Nils Speckhardt und Blerijan Mulaku
Jungen U14:
Einzel 1. Platz: Ruslan Kremer 
Jungen U15:
Einzel 2. Platz: Besart Mulaku
               9. Lenny Müller und Luca Breisinger
Doppel 2. Platz: Besart Mulaku und Ruslan Kremer
Jungen U18:
Einzel 1. Platz: Felix Riedel 
Doppel1. Platz: Felix Riedel und Kim Erbsland
Mädchen U18:
Einzel 1. Platz: Denise Döttling
               2. Platz: Selin Wehrmann
               3. Platz: Anna Sikeler
               4. Platz: Elena Zepf 
Doppel 1. Platz: Anna Sikeler und Selin Wehrmann
                 2. Platz: Elena Zepf und Denise Döttling
Mädchen U15:
Einzel2. Platz: Olivia Tuchel 

Erwachsene

Herren C:
Einzel – 1. Platz: Holger Friede
               5. Platz: Dieter Schwarz
Doppel – 2. Platz Holger Friede und Dieter Schwarz 
Herren D:
Einzel3. Platz: Philipp Baur 
Doppel 3. Platz: Holger Hestermann und Bernhard Malzer 
Senioren 50:
Einzel3. Platz: Dieter Schwarz

Rottweilerinnen verlassen Abstiegsränge dank starker Leistung

Am fünften Spieltag in der höchsten deutschen Mädchen-Spielklasse ging es für unsere vier Mädchen am Zusammenfluss von Lein und Kocher erst einmal darum, nach den zwei schmerzlich klaren und dennoch lehrreichen Niederlagen gegen die beiden Meisterschaftsfavoriten aus Betzingen und Schönmünzach, wieder Selbstvertrauen zu tanken und – wenn möglich – auch wieder etwas Zählbares auf ihr Punktekonto bringen zu können.

    Im Ostalbkreis, beim gastgebenden TSV Untergröningen, fehlte numerisch gesehen die zweitbeste Spielerin im vorderen Paarkreuz, sodass es rein von der Papierform her betrachtet eine enge Partie auf sehr ähnlichem Spielniveau zu werden versprach. Eine ausgeglichen spannende Partie – mit eventuell leichten Vorteilen auf Seiten der Reichsstädterinnen – durfte dementsprechend erwartet werden. Doch die Hausherrinnen zeigten in all ihren Spielen, dass sie hier gewiss nicht mit leeren Händen aus der heimischen Halle gehen wollten. So gestaltete sich die komplette Begegnung über nicht nur ein ausgeglichener Spielverlauf, sondern auch etliche schöne und lange Ballwechsel. Am Ende einer äußerst ansehnlichen Partie gelang es den Rottweilerinnen tatsächlich die Ersatzgestellung der Abtsgmünder zu nutzen und aufgrund eines knappen, jedoch verdienten 6:4-Erfolges beide Zähler mit in die zwei Stunden entfernte Heimat zu entführen. Die in den letzten Wochen immer stärker werdende und an diesem Tage überragend spielende Elena Zepf, die gleich beide Einzel wie auch das Doppel an Seiten Denise Döttlings erringen konnte, gebührt der Löwenanteil dieses wichtigen Erfolges. Doch auch ihren drei Mannschaftskolleginnen – Anna, Denise und Selin – war jeweils vergönnt, einen Einzelerfolg zum zweiten Saisonsieg beisteuern zu dürfen. Als Belohnung gelang es nun zum ersten Mal in dieser Verbandsklassenrunde die Abstiegsränge zu verlassen.

    Es bestätigte sich allerdings jetzt schon einmal, dass es für das Ziel des Klassenerhalts – aufgrund von gleich vier direkten Abstiegsplätzen – schon die absolute Bestleistung aller Rottweilerinnen bedarf, um in so vielen Spielen wie möglich auch die nötigen Punkte gegen den Abstieg sammeln zu können. Genügend Chancen hierzu wird man vor allem gegen die direkte Konkurrenz, wie im nächsten Heimspiel in einer Woche gegen den SC Berg, aber auch in Langenau oder Herrlingen noch einige bekommen.

Am Ende reicht es nur zum Unentschieden

Bezirksliga Gruppe 5, 31.10.15

SV Weilheim – TTC Rottweil 8:8

Ohne Dominik Haag, aber dafür mit Ex-Verbandsliga-Spieler und Edeljoker Julius Schwicker im Gepäck, ging es für die Rottweiler in den Tübinger Stadtteil Weilheim. Der dort wartende Gastgeber ist traditionell sehr schlecht einzuschätzen und bezüglich seiner Resultate äußerst schwankend.

Die Rottweiler erwiesen sich in den Eingangsdoppeln als das stärkere Team. Müller/Reichelt konnten ebenso gewinnen wie das neuformierte Doppel Schwicker/Wöhrstein. Nach dem 2:1 glichen die Weilheimer postwendend aus, doch Gerd Müller stellte mit seinem Sieg den alten Punkteabstand wieder her. Das mittlere Paarkreuz mit Stefan Reichelt und Timo Lehmann erhöhte die Führung auf 5:2. Team-Senior Julius Schwicker, der mit verändertem Spielsystem antratt, war für seinen Gegner schwer zu berechnen und gewann letzten Endes deutlich. Die Weilheimer verkürzten jetzt auf 6:3, doch Gerd Müller vergrößerte den Abstand zugunsten der Rottweiler abermals auf 7:3.

Der Sieg schien zum Greifen nahe. Allerdings hatten die Tübinger Vorstädter in ihrer eigenen Halle noch nicht aufgegeben. In Folge holten sie die nächsten drei Einzelpunkte zum 7:6. Schwickers neue Schlägerkombination zeigte nun erneut Wirkung. Rottweils Ersatzverstärkung agierte damit auf Anhieb überraschend sicher und war wieder in vier Sätzen erfolgreich. Das Unentschieden stand somit für die Reichsstädter schon fest. Nach der zwischenzeitlichen Führung war aber immer noch die volle Punkteausbeute das Ziel. Doch Weilheim entschied zunächst das verbleibende letzte Einzel und danach auch das Schlussdoppel für sich. Die Tübinger erkämpften sich in einem verloren geglaubten Spiel noch einen Punkt. Die Rottweiler Gäste konnten dagegen mit einem 8:8-Endstand angesichts des Spielverlaufs nicht zufrieden sein.